Die Diskussion zeigte eindrücklich, dass gutes Raumgefühl weit vor der Wahl von Materialien, Möbeln oder Farben beginnt. Bereits die Analyse des Grundstücks, die Ausrichtung eines Gebäudes, die Beziehung zum Aussenraum, Sichtbezüge, Lichtverhältnisse und Begegnungsorte prägen das spätere Wohnerlebnis massgeblich. Architektur und Innenarchitektur ergänzen sich dabei gegenseitig und erzielen die besten Resultate, wenn sie von Beginn an gemeinsam gedacht werden.
Ebenso wurde deutlich, dass Wohnqualität nicht an der Haustüre endet. Der Aussenraum, die Einbettung in die Umgebung und die Qualität gemeinschaftlicher Räume tragen wesentlich dazu bei, ob ein Ort als angenehm, lebenswert und identitätsstiftend wahrgenommen wird.